Im Areal neben dem Weisbachschen Haus sollte der Wasserturm, den wir alle kennen, kunstvoll in Szene gesetzt werden. Hierfür hat der Kultur- und Sportausschuss, dem ich ebenso angehöre, vor einigen Wochen aus vier eingereichten Entwürfen eine Vorauswahl von zwei Kunstwerken getroffen. Darunter befand sich neben eines Vorschlages von Christine Mayerhofer auch einer des Plauener Künstlers und Unternehmers Lucien Tunger, der sich bereits durch die LED-Installation am Rathausturm zur 900-Jahr-Feier der Stadt Plauen einen Namen gemacht hat.
Ich meine: Beide Entwürfe hätten erhebliches Potential, um die Strahlkraft des Stadtteils weiter zu erhöhen und der Fabrik der Fäden einen noch größeren Besucher-Push zu ermöglichen. Obendrauf hätte es Fördermittel von 75.000 Euro bei Gesamtkosten i. H. v. 150.000 Euro für das Kunstwerk gegeben.
Doch Pustekuchen! Nun sind die Fördermittel futsch - und die Kunst auch! Die negativ-destruktiven Kräfte dieses Stadtrates haben mit einer knappen Entscheidung von 19 Ja- sowie 19 Nein-Stimmen Kunst im öffentlichen Raum verhindert. Ein Fiasko für diese Stadt - ein Kollateralschaden.
Beide Entwürfe gibt es online unter nachfolgendem Link: https://www.plauen.de/Stadtentwicklung/Plauen-baut/Elsteraue/Wasserturm-in-Elsteraue