Am gestrigen Mittwoch folgte ich einer Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes Vogtland zum Rentenpolitischen Empfang in das Wilke-Haus in Plauen. Dort nahm ich gemeinsam mit den vogtländischen Bundestagskandidaten von den Grünen und der Linken an einer Podiumsdiskussion teil, in der das Thema Rente im Vordergrund stand.
Für mich ist klar: Die Rente muss auch im Alter für ein gutes Leben reichen. Aus diesem Grund hat die SPD in der vergangenen Woche ihr Rentenkonzept vorgestellt, welches eine "doppelte Haltelinie" vorsieht, d.h. ein stabiles Rentenniveau von 48 Prozent bei einem Beitragssatz von maximal 22 Prozent. Mit mir und der SPD wird es keine Erhöhung des Renteneintrittsalters geben.
Völlig unklar ist, warum FDP und CDU der Einladung fern blieben. Gerade bei der CDU hätte ich mir gewünscht, dass sie den Leuten direkt sagt, was die Partei vor hat. Laut der CDU sollen die Menschen in Deutschland künftig bis 70 Jahre arbeiten sollen, weniger Rente bekommen und dafür mehr einzahlen. Ist das sozial gerecht?
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