In der Nacht vom 13. auf den 14. April 2025 entwendeten Unbekannte die Bronzetafel, die an die einstige Synagoge an der Engelstraße in Plauen erinnerte.
Daraufhin forderte die Fraktion aus SPD/Initiative einen schnellen und insbesondere würdigen Ersatz und eine Kostenübernahme durch die Stadt, falls keine Versicherung greift. Der entsprechende Antrag wurde durch die Verwaltung angenommen.
Zum heutigen Holocaust-Gedenktag konnte nun die neu angefertigte Gedenktafel des Plauener Künstlers Peter Luban wieder an der Mauer vor dem Standort der einstigen Synagoge angebracht werden.
Der Fraktionsvorsitzende Eric Holtschke bringt es auf den Punkt: "Wir waren schockiert, als die Bronzetafel entwendet wurde. Wir wollten verhindern, dass der Gedenkort seinen Charakter dadurch verliert. Die Tagel mahnt uns zur Wachsamkeit, gerade in dieser Zeit! Denn sie erinnern an das Unrecht, das nie vergessen werden darf."
Wir als Fraktion sind uns einig: Es darf keinen Platz für Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus geben.
Foto: Peter Luban und Eric Holtschke (v. l.) vor der neuen Gedenktafel.
